Sie betreuen viele WordPress Websites, zum Beispiel als Agentur? Dann möchten Sie E-Mail nicht auf jeder Website einzeln einrichten. Deshalb arbeitet unser WordPress Plugin jetzt mit WP-CLI zusammen. Sie richten Lettermint über die Befehlszeile ein und nehmen diese Schritte in Ihre eigenen Skripte oder Deploys mit auf.
Dieses Update bringt mehr als nur WP-CLI. Sie richten das Plugin jetzt auch über wp-config oder Umgebungsvariablen ein, sodass Ihr API Token außerhalb der Datenbank bleibt. Und Sie entscheiden ab jetzt selbst, wie lange Versanddaten in den Logs gespeichert bleiben.
WP-CLI
WP-CLI ist das offizielle Befehlszeilen-Tool für WordPress. Damit verwalten Sie eine Website über das Terminal statt über den wp-admin Bereich, etwa um Plugins zu installieren, Updates auszuführen oder Einstellungen anzupassen. Besonders praktisch, wenn Sie das für viele Websites gleichzeitig tun.
Das Plugin fügt dafür einen wp lettermint Befehl hinzu. Damit prüfen Sie Ihre Einstellungen und senden eine Test-E-Mail, ohne sich auf der Website anzumelden.
- wp lettermint status prüft Ihr API Token
- wp lettermint test test@example.de sendet eine Test-E-Mail
- wp lettermint info zeigt die aktive Konfiguration
- wp lettermint logs zeigt aktuelle Logeinträge inkl. Filter
- wp lettermint stats zeigt Ihre gesendeten E-Mails
- wp lettermint prune --days=30 löscht alte Logeinträge
WP-CLI wird erst richtig stark in Kombination mit dem Rest des Tools. Eine neue Kundenwebsite richten Sie in einem Durchgang über die Befehlszeile ein, ohne einen einzigen Schritt im Dashboard.
wp plugin install lettermint --activate
wp config set LETTERMINT_API_TOKEN lm_project_token --type=constant
wp config set LETTERMINT_FROM_EMAIL hallo@example.de --type=constant
wp config set LETTERMINT_FORCE_EMAIL 1 --type=constant
Danach prüfen Sie, ob alles funktioniert.
wp lettermint status
wp lettermint test test@example.de
Diese Schritte nehmen Sie in ein Provisioning-Skript, eine Deploy-Pipeline oder ein Site-Template auf, sodass jede Kundenwebsite dieselben E-Mail-Einstellungen erhält.
Kombinieren Sie das mit unserer Team API, dann automatisieren Sie die Einrichtung von Anfang bis Ende. Erstellen Sie pro Kunde ein API Token oder fügen Sie eine neue Domain zum Versenden hinzu, und übergeben Sie dieses Token direkt an WP-CLI.

Einrichten über wp-config
Wie Sie im WP-CLI Beispiel oben bereits gesehen haben, haben wir wp config set verwendet, um Ihr API Token zu hinterlegen. Das geht jetzt, weil Sie jede Option als PHP constant oder environment variable festlegen können statt über das Dashboard. Gut für Staging und Produktion und für config-as-code, bei dem Sie Einstellungen in Ihrem Repository verwalten statt pro Website.
define( 'LETTERMINT_API_TOKEN', 'lm_project_token' );
define( 'LETTERMINT_FROM_EMAIL', 'hallo@example.de' );
Jede Einstellung hat ihre eigene constant, vom API Token bis zur Log-Stufe. Ihr Token bleibt so außerhalb der Datenbank, auch wenn Sie Ihren Code teilen oder in die Versionsverwaltung legen.
Einstellungen über wp-config oder eine environment variable haben Vorrang vor dem, was Sie in WordPress eingeben. Deshalb erscheinen sie dort als read-only.
Log-Stufen und Aufbewahrung
Ob und wie Sie E-Mail-Daten speichern, entscheiden Sie ab jetzt selbst. Logging war bisher nur an oder aus. Jetzt wählen Sie aus vier Stufen:
- Nichts speichern
- Nur Fehler
- Metadaten, ohne den Inhalt der E-Mail
- Die vollständige E-Mail
So speichern Sie nicht mehr, als Sie brauchen.
Zusätzlich legen Sie eine Aufbewahrungsdauer fest. Logeinträge, die älter als Ihre Frist sind, werden entfernt. Möchten Sie Daten nicht länger als nötig aufbewahren, wählen Sie eine kurze Frist.
Jetzt verfügbar
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